UMIWO-Blogparade: wie finden wir Wohnmobil Stellplätze auf Reisen?

Heute unterbreche ich mal meinen Bericht von der Reise mit dem Kastenwagen nach Südengland. Grund dafür ist, dass ich einen super nützlichen Tipp für dich habe! Noch vor meiner Reise erreichte mich nämlich die Einladung von Volker vom Blog UMIWO, an seiner Blogparade zur Stellplatz-Suche per App teilzunehmen. Einen Dank an dieser Stelle an Volker und Claudia, die dir spätestens seit dem #VANtalk mit ihnen im Frühjahr hier auf #VANweh ein Begriff sein sollten! Da ich mich bei einer solch prominenten Einladung natürlich nicht zwei Mal bitten lasse, gibt es heute also meinen Beitrag zu dieser Blogparade.

 

Die Blogparade – worum geht es?

Der Modus der Blogparaden ist, so denke ich, hinlänglich bekannt, sodass ich auf eine Erklärung hierzu verzichte. Viel spannender aber ist der eigentliche Inhalt. Denn Volker warf, passend zu seinem kürzlich veröffentlichten eBook ‚Die 11 besten Android Apps 2017 zur Wohnmobil-Stellplatz-Suche in Europa‘, die Frage auf, wie ich persönlich die Stellplätze auf unseren Reisen finden würde. Die Frage ist schon deshalb spannend, da es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt. Bei Beantwortung der Frage merkt man aber auch schnell, welche Vorzüge die heutige Zeit mit sich bringt!

Ich möchte dir heute mal am Beispiel meiner Reise durch Südengland erzählen, mit welchen Hilfsmitteln ich bisher gut gefahren bin (Achtung, Wortspiel!). Ebenso werde ich dir zeigen, wie und wo wir dabei an Grenzen gestoßen sind, was wir uns für die zukünftige Stellplatzsuche wünschen würden und wie uns dabei vielleicht das eBook von UMIWO helfen könnte.

Bevor ich nun in meinen ganz persönlichen Erfahrungsbericht einsteige, will ich noch darauf hinweisen, dass das genannte eBook nur kostenpflichtig zum Download bereit steht. Wie du dir sicherlich vorstellen kannst steckt da eine schier unglaubliche Menge an Arbeit hinten dran, denn schließlich war es mit dem laden der jeweiligen App nicht getan. So hat Volker die Apps miteinander verglichen und hierzu eine eigene Bewertungsmatrix ausgearbeitet, die die Anwendungen mindestens hinsichtlich Design & Funktionalität, Suchkriterien der Stellplätze, angezeigter Daten innerhalb der App sowie Berechtigungen & Datenschutz bewertet. Hieraus hat er dann ein nach Punkten gewichtetes Ranking erstellt. Jede Menge Arbeit also! Ob sie dir den Preis von 4,90 € wert ist, kannst du ganz einfach selbst herausfinden. Übrigens: das Team UMIWO gewährt ein 14-tägiges Rückgaberecht. Mehr zum eBook sowie zum Download erfährst du drüben bei UMIWO.de.

eBook Die besten Stellplatz Apps für Android im großen Test-Vergleich Volker Claudia umiwo umiwo.de
eBook: Die 11 besten Stellplatz-Apps für Android im Testvergleich by Volker von www.umiwo.de

 

 

Meine Erfahrung von der Stellplatzsuche

Vom Reisen mit Zelt und Campingbus auf Campingplätzen

Wie du weißt, komme ich eigentlich aus dem Zelt-Camping. Und wie es sich als Zelter gehört, habe ich früher immer Campingplätze genutzt. Schließlich fehlt dir im Zelt Toilette, Dusche und komplette Infrastruktur. Also ist man hier auf einen entsprechend vorbereiteten Platz angewiesen. Da man mit dem Zelt auch immer eine Menge Arbeit zum Aufbau und Einrichten des Basislagers hat, habe ich daher immer Wert darauf gelegt während der Reise die Zeit möglichst nur auf einem, maximal zwei Plätzen zu verbringen. Um am Anreisetag zudem nicht noch weitere Zeit mit dem Umherirren und Suchen eines geeigneten Platzes zu verbringen, habe ich gerne schon vor der Abfahrt einen Campingplatz reserviert.

Dass dieses Modell für Reisen im Wohnmobil gänzlich untauglich sein würde, war mir schnell klar. Schließlich wollte ich mit dem Campingbus ja eben viel flexibler reisen können. Und auch viel häufiger den Stellplatz wechseln. Auf- und Abbau des Zeltes hielt mich davon ab. Als ich mir den Grünen Heinrich zulegte, war dies das Hauptargument. Häufiger den Stellplatz zu wechseln.

Doch es veränderte sich nicht nur die Häufigkeit des Ortswechsels auf Reisen. Auch die Anforderungen an die Infrastruktur veränderten sich. Okay, zugegeben: im alten T3 war noch nicht so viel mehr vorhanden, als in einem Zelt. Immerhin: mit dem Porta Potti konnte man im äußersten Notfall mal die Notdurft verrichten. Fließend Wasser gab es trotzdem nicht. Sodass es weiterhin dabei blieb, dass ich den weit überwiegenden Teil der Reisen Stellplätze samt Infrastruktur bräuchte.

Diese Stellplätze suchte ich im letzten Sommer daher noch ‚zu Fuß‘ im Internet. Für die Campingplatzsuche ist mir dabei das Online-Portal von camping.info ans Herz gewachsen. Besonders schätze ich dabei die Nutzerbewertungen und die große Anzahl und Detailfreude bei den Suchkriterien der Plätze.

Ein weiterer treuer Wegbegleiter waren zudem immer wieder die ADAC Campingführer, aber eben auch der Stellplatzführer des ACSI. Beide nutzte ich aber gewohnt analog, also in Form eines dicken Schinkens. Hier fand ich immer viele Inhalte, doch darf man sich von der Anzahl der Piktogramme nicht abschrecken lassen. Hat man das System einmal verstanden, ist es sehr gut zu nutzen!

Neues Fahrzeug erweitert die Möglichkeiten, erfordert aber auch neue Hilfsmittel

Bei meinem Roadtrip durch Südengland war ich nun endlich so flexibel und frei auf Reisen wie noch nie! Schließlich war es meine erste Reise im Kastenwagen mit fließend Wasser, ausreichend Stromreserven sowie einer eigenen Nasszelle, die notfalls auch mal als Duschbad genutzt werden kann. Alles in allem also eine sehr komfortable, fast schon autarke Form des Reisens!

So war es nicht zwingend notwendig Plätze zu suchen, auf denen ich ähnlich einer Nabelschnur immer mit einer Steckdose verbunden sein müsste. Oder Plätze, die über eine Toilettenanlage verfügen. Zumindest eine, manchmal auch zwei Nächte, konnte ich ohne Landstrom und ohne Sanitäranlagen auskommen. Alles was ich brauchte hatte ich ja dabei!

Und so war auch schnell klar, dass ich nicht immer (teure) Campingplätze ansteuern würde. Nicht nur, dass sich fernab der Campingplätze ein paar Bucks sparen lassen würden. Nein, man steht auch viel freier und näher an der Natur! Etwas, was ich sehr schätze. Und so wollte ich diesen Zugewinn an Freiheit auf jeden Fall nutzen – bloß wie?!

Bisherige Recherche über den Haufen werfen und auf zu neuen Ufern

Ausscheiden würden dann Internetportale wie z.B. camping.info oder analoge Formen der Campingführer. Zumindest sofern man dort nur Campingplätze findet. Schnell fand ich noch das Internetportal stellplatz.info – offenbar die kleine Schwester von camping.info. Möglicherweise für Deutschland sogar eine sehr gute und brauchbare Plattform! Für England war sie das, mit sieben gelisteten Plätzen, aber leider nicht. Nicht, dass das Portal schlecht gepflegt sei! Nein, mehr Wohnmobil-Stellplätze gibt es dort offensichtlich nicht. England ist nun mal nicht das klassische Wohnmobil-Reiseland. Dazu aber ein ander Mal mehr!

Ein Mal mehr waren Google und andere Suchmaschinen mein Freund. Auch nutzte ich die Karten-App von iOS auf Super-Zoom. Doch irgendwie war das alles massiv unbequem, umkomfortabel – und führte zudem leider nur selten zum (guten) Ziel!

Bekannt waren und sind mir daneben Apps wie z.B. Campercontact, park4night, Womo-Stellplätze.eu und der Stellplatz-Radar von promobil. Bislang habe ich aber die Kosten gescheut hier entsprechende in-App-Käufe zu tätigen. Das ist aber für die deutlich umfangreicheren und somit auch nützlicheren Pro-Versionen häufig erforderlich! Nutzen und Notwendigkeit der Apps – das alles waren Fragen, die ich für mich nicht klar beantworten konnte. In England habe ich nun, sicherlich auch der dortigen WoMo-Infrastruktur geschuldet, festgestellt, dass ich meine Suche und Recherche zu Stellplätzen werde verändern müssen.

 

Fazit – an Apps führt schon allein wegen der Umkreissuche kein Weg vorbei

Ein ganz wesentlicher Vorteil, den ich bei der Verwendung der Apps – selbst in kostenlosen Lite-Versionen feststellen konnte: die Umkreissuche!

Von den Campingführern bin ich noch gewohnt, dass man – so man endlich einen ansprechenden Platz gefunden hat – die Karte nebendran legen muss, um zu sehen wo genau denn der Platz nun liegt. Häufig endet das mit der Feststellung: viel zu weit weg. Und die Suche beginnt von vorn.

Bei den Apps ist das deutlich besser. Hier kann man häufig auch direkt per Kartenfunktion nach Stellplätzen im Umkreis oder an einem beliebigen Zielort suchen. Dass man damit deutlich schneller ans Ziel kommt liegt wohl auf der Hand!

Schon in Südengland hat mir nun die App park4night treue Dienste erwiesen. Auch empfand ich die Bedienung als sehr intuitiv. Und doch: welche App und/oder andere Hilfsmittel ich künftig bei der Suche nutzen werde, muss sich erst noch finden. Hier bin ich froh, dass sich Volker die Arbeit rund um dieses eBook gemacht und dort ganze 11 Apps miteinander verglichen hat. Dass er dabei nicht nur ausführlich auf die Anwendungen im Einzelnen eingeht, sondern die Apps am Schluss des Buches auch tabellarisch gegenüber stellt und sogar einen Sieger kürt – das mag sicherlich für meine Entscheidungsfindung hilfreich sein!

Als Nutzer eines Smartphones, dessen Rücken ein angebissener Apfel ziert, habe ich übrigens festgestellt, dass zwar nicht alle, aber viele der getesteten Apps gleichermaßen auch für iOS verfügbar sind. Das will ich zumindest der Vollständigkeit halber noch erwähnt haben.

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PS: die Bilder hat mir Volker von umiwo.de freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.

 

So, und jetzt liegt es an dir: wie findest du denn die Stellplätze auf deinen Reisen? Nutzt du Apps, das Internet oder Stellplatzführer auf Papier? Oder habe ich vielleicht sogar eine Variante übersehen? Du nutzt eine andere App, die hier noch Erwähnung finden sollte? Schreib‘ es doch einfach in die Kommentare! Ich bin gespannt, wie du deine Stellplätze auf Reisen findest!

Mario

Mario lebt den klassischen und oft verachteten ‚9 to 5 job‘. Davon überzeugt, dass das Leben aber viel mehr Freiräume bieten kann, als in der Kantine zwischen Gulasch und Rouladen zu wählen, hat er sich 2015 einen Camper zugelegt. Allzeit abfahrbereit wartet dieser nur darauf nach stressigen Wochen neue Abenteuer zu erleben.

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