Einstieg Fotografie

Wieso ich fotografiere

Neben dem Reisen ist eine weitere meiner Leidenschaften das Fotografieren. Das hilft mir abzuschalten vom Alltag und von Stress und Hektik herunter zu kommen. Es stillt aber auch mein Verlangen nach kreativer Betätigung. Das tolle an der Fotografie ist für mich aber vor allem das Festhalten von Momenten und Situationen im Bild. Als würde man etwas für alle Ewigkeit einfrieren und unvergesslich machen. Für sich selbst, aber auch für alle anderen Betrachter.

Natürlich nutze ich aber auch die Fotografie für meine Zwecke. Nämlich für das Reisen. Ich versuche bestmöglich Land, Leute und Erlebnisse festzuhalten. Um dies alles nach der Reise den Daheimgebliebenen zeigen zu können. Aber auch um später mal wieder in diese Erinnerungen zurück zu kehren.

Wie ich zur Fotografie kam

Das Fotografieren als Mittel der Reisedokumentation habe ich eigentlich bereits in Kindheitstagen für mich entdeckt. Damals noch mit einer analogen Knipse. Doch waren das nicht mehr als die üblichen Schnappschüsse: Personen ohne Kopf und Füße, verwackelte Sehenswürdigkeiten, in Unschärfe versinkende Erinnerungen. Dann folgten Jahre ohne Fotografie. Waren doch die teils sehr schlechten fotografischen “Ergebnisse” auch einfach viel zu teuer. Vielleicht erinnert sich manch einer unter euch noch daran: der 36er Film. Wenn man Glück hatte gingen sogar noch ein, zwei Bilder mehr drauf. Nach dem Urlaub war dann der erste Gang zum Filmlabor. Nach etwa einer guten Woche hielt man dann die Bilder in Händen und konnte im Laden noch auswählen, welche man nun tatsächlich kauft. Meist blieben dann gleich schon mal fünf Stück oder so zurück. Die restlichen Bilder waren dann so làlà.

Irgendwann so mit 13 oder 14 Jahren kaufte ich mir dann die erste Digitalkamera. Eine Canon PowerShot. Allerdings waren diese Kameras damals noch nicht so schön schmal, klein und handlich wie die heutigen Nachfolgemodelle. Aber der Preis war auch damals schon ordentlich. Deswegen kaufte ich mir diese irgendwann nach Geburtstag und Weihnachten. Im Endeffekt nutze ich die Kamera aber einfach viel zu selten. Ich konnte auch den Bildern nichts abgewinnen, weil sie irgendwie von vorne bis hinten knackscharf schienen. Leider aber hatte ich ziemlich ordentlichen Pixelsalalt auf fast jedem Bild. Damals wusste ich noch nicht, dass das Rauschen von dem (zu) kleinen Sensor kommt. So verlor ich ziemlich schnell schon wieder den Spaß hieran.

Erst 2011 begann ich mich mehr und mehr für den technischen Hintergrund der Fotografie zu interessieren. Nachdem ich wieder mal die Kamera in die Hand genommen hatte und neuerlich über die Ergebnisse, teils technisch aber auch persönlich, enttäuscht war. 2012 fiel dann also die Entscheidung: etwas Neues muss her! Meine Wahl fiel auf eine transluzente digitale Spiegelreflexkamera der Marke Sony. Eine Alpha 37 SLT. Das Besondere hieran war damals der noch recht unerschlossene Markt der halb-durchlässigen Spiegel. Entgegen der gewöhnlichen digitalen Spiegelreflexkameras klappt hier also beim Auslösevorgang der Spiegel nicht nach oben, sondern er bleibt starr. Das hat insbesondere den Vorteil, dass der Sensor weniger schmutzanfällig ist und die Kamera selbst weniger Erschütterungen erfährt und so die Gefahr von Verwacklungen vermindert werden kann. Paradoxer Weise wird durch einen eingespielten Ton jedoch der akustische Effekt einer Spiegelauslösung imitiert.

Seitdem ist die Sony A 37 SLT mein treuer Begleiter auf Urlaubsreisen, wie aber auch in der Freizeit. Immer mal wieder schaue ich mich nach neuem Zubehör um und versuche meine fotografischen Ergebnisse zu verbessern. Durch bessere Ausstattung, aber auch schlicht durch Lesen, Stöbern und Vergleichen – im Internet, in Büchern und in Fachzeitschriften. Angefangen mit Foren und Fotocommunities, bin ich mittlerweile vermehrt dazu übergegangen Blogs zu konsumieren. Eine weitere, sehr wichtige Plattform zur Wissensvermittlung stellt für mich neben Video-Workshops vor allem auch Youtube dar!

Was Du von mir lernen kannst

Nach nunmehr gut drei Jahren des passiven, und meist kostenfreien Konsumierens fotografischer Inhalte ist es an der Zeit der Fotografie etwas zurück zu geben. U.a. aus diesem Grund habe ich mich dafür entschlossen Dir hier auf diesem Blog einige Tipps & Tricks zum Einstieg in die Fotografie zu vermitteln, Einblicke in meinen Workflow zu geben und immer mal wieder nützliche wie auch neue Produkte aus dem Bereich Kamera & Technik vorzustellen. Ich möchte Dir zeigen, dass Fotografie mehr und ganz etwas anderes ist als nerdige Testlabore und umherbaumelnde Kameras. Ich möchte Dir zeigen, dass Fotografieren ein guter Ausgleich zum Alltag sein und sehr viel Spaß machen kann. Und ich möchte Dir zeigen, dass es ein hervorragendes Gesprächsthema sein kann. Ein Thema, dass durch ständige Fortentwicklungen und neue Produkte nie zu Ende gedacht sein wird. Das aber trotzdem schon seit über 175 Jahren existiert. Noch nie jedoch war die Fotografie so allgegenwärtig und schnell verfügbar wie in der heutigen Zeit.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß & Freude beim Lesen meiner Artikel aus dem Bereich der Fotografie!

Mario

Mario

Mario lebt den klassischen und oft verachteten ‘9 to 5 job’. Davon überzeugt, dass das Leben aber viel mehr Freiräume bieten kann, als in der Kantine zwischen Gulasch und Rouladen zu wählen, hat er sich 2015 einen Camper zugelegt. Allzeit abfahrbereit wartet dieser nur darauf nach stressigen Wochen neue Abenteuer zu erleben.

2 Gedanken zu „Einstieg Fotografie

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