Dein erster Besuch?

Was dich auf #VANweh erwartet

Ich weiß, du wirst jetzt sagen, dass es schon eine ganze Hand voller Blogs zum Thema Camping und Vanlife gibt. Damit hast du auch vollkommen Recht. Trotzdem ist #VANweh anders. Denn nicht wie die meisten, bin ich nur wochenends mit dem Van unterwegs. Ich lebe nicht im Camper. Und ich strebe auch gar nicht nach einem solchen Leben im Camper.

Einerseits ließe sich dies momentan mit Job, Hobbys und Routinen nicht vereinen. Andererseits war dies gar nicht der Anlass, weshalb wir uns einen Camper zugelegt haben. Schließlich wollten wir diesen nur als Werkzeug nutzen. Als Fluchtauto quasi, vor dem Alltag.

Wie wohl bei vielen Reisenden mit schmalem bis mittlerem Budget, spielten Zelturlaube schon immer eine wichtige Rolle in meinem Leben. Damit will ich gar nicht sagen, dass ich nie in Hotels genächtigt hätte oder niemals mit dem Flieger verreist wäre. Ganz und gar nicht. Ich habe so manches schon gesehen. Doch war Zelten schon immer eben auch eine günstige Alternative für einen schnellen, manchmal auch spontan zwischengeschobenen Zusatzurlaub.

Dabei habe ich schon eines noch als Schüler feststellen dürfen: und wenn es nur ein Wochenende im Zelt, weniger als 1 Stunde von zu Hause entfernt, wäre – der Urlaubseffekt kann wahre Wunder wirken! In meiner Jugend waren wir so manches mal zelten. Ob mit dem Fahrrad entlang der Nahe oder mit dem Kanu auf der Lahn. Bodensee, Bostalsee und Edersee – alle hab‘ ich sie mit dem Zelt bereist.

Camping stellt eine tolle und günstige Gelegenheit dar, zusätzliche Urlaube im Jahr zu verbringen. Den Erholungseffekt von nur einem Wochenende, sogar ganz in deiner Nähe, solltest du nicht unterschätzen!

Wieso das Zelten ein jähes Ende fand

Beim ersten gemeinsamen Urlaub mit Freundin an den Gardasee, dann der erste Rückschlag in der Zeltkarriere: ausgebuchte Plätze erforderten, dass wir nach 5 Tagen weiter ziehen mussten. Zum ersten Mal spürte ich die Last des Zeltens: alles abbauen und ins Auto packen, nur um dann 10 km weiter wieder alles aufzubauen und herzurichten?! Dabei waren wir froh das Zelt gerade erst auf dem harten, staubtrockenen Boden gesichert und gegen den Wind abgespannt zu haben.

Nein, irgendwie konnte es so nicht weiter gehen. Gerade wenn man bedenkt, dass wir uns vorgenommen hatten immer mal wieder auch nur für ein Wochenende aufzubrechen und dem Alltag zu entfliehen. Um die wenige freie Zeit zumindest gemeinsam zu verbringen. Es war also eine logische Konsequenz, dass wir uns vom Zelten verabschieden mussten. Schließlich wollte ich nicht freitags nach der Arbeit erst noch das Auto vollladen müssen. Nur um es kurz darauf wieder auszuladen, im schlechtesten Fall dann das Zelt im Regen aufbauen und sonntags alles wieder abbauen zu müssen. Für nur wenige Netto-Stunden Urlaub.

Leider stößt so mancher aber beim Zelten schnell an gewisse Grenzen: gerade wenn man häufiger, auch nur mal für ein Wochenende, raus will, dann ist meist der Aufwand recht hoch. Sachen zusammen suchen, Auto packen, Zelt auf- und abbauen. Es musste etwas praktikableres sein!

Die Lösung – ein Campingvan muss her!

So nahm in 2015 dann das Projekt Camping-Bus erste Gestalt an. Und fand etwa nach einem Vierteljahr der Suche seinen Abschluss. Mit einem 28-jährigen VW T3. Nach nur einem Reisejahr haben wir ihn nun wieder in treue Hände entlassen. Und uns ein wenig größer und neuer orientiert. Wir mussten unser Gefährt besser an unsere Ziele anpassen: die wenige gemeinsame Zeit bewusst und fernab von zu Hause zu verbringen. Immer mal wieder aus dem gewohnten Trott ausbrechen zu können.

Der Campingbus bietet genau diese Alternative: Geschirr und sämtliches Gerödel ist stets verladen, der Bus immer abfahrbereit. Kurzurlaub wir kommen!

Wie dann der Blog seinen Anfang nahm

Ende 2015 entstand dann auch #VANweh. Nachdem ich bemerkt hatte, wie mühsam es war sich ein paar Infos und Anregungen rund um das Campen im Bus zusammen zu suchen. Schließlich waren viele Themen, die mich im und um den Bus beschäftigten plötzlich Neuland für uns Zelter: Abwasser-Systeme, Gasflaschentransport, Klappsitzbank neu polstern…

Aus all diesen Überlegungen heraus hob ich dann #VANweh aus der Taufe. Schließlich wollte ich möglichst viele Infos und Ideen, die ich mir selbst zusammen getragen hatte, gerne weiter geben. Und noch dazu, würde ich gerne meine Reisen an zentraler Stelle dokumentieren. Und so kam es also zu dem, was du nun vor dir siehst.

Mit dem Blog will ich dir zeigen, wie wichtig regelmäßige und bewusste Fluchten aus dem Arbeitsalltag sein können. Und für dich spannende Reiseziele aus Nah und Fern dokumentieren. Gleichgesinnten gebe ich Infos an die Hand, wie auch sie starten können.

Der Blog soll so etwas wie eine Gegenbewegung zu all den Vanlife-Dudes sein, die ihr Dasein als Digitale Nomaden, Freelancer und Vollzeit-Reisende auf instagram vermarkten. Das soll keine Kritik sein. Vermutlich würde ich es genauso tun, wenn ich es könnte und es zu mir passen würde. Ich will zeigen, dass ein Teilzeit-Leben im Van auch jedem möglich ist, der einen altbackenen, festen Job hat. Und darüber hinaus auch sonst recht viel eingespannt ist.

Jeder kann mit jedem Budget zumindest in Teilen solch ein Vanlife führen. Abends unter Sternenhimmel einschlafen und morgens beim Tau erwachen. Schließlich gibt es nichts schöneres als früh morgens beim Dufte des Sonnenaufgangs eine frisch gebrühte Tasse Kaffee zu genießen. 😉

 

Wo soll ich auf #VANweh starten?!

Wenn du mehr zum Blog wissen möchtest:

Worum es hier geht – #VANweh

Zukunftsmusik – ich bereite dir noch mehr #VANweh

Über mich

 

Wenn dich Berichte über meinen Camper interessieren:

Darf ich vorstellen – Mein Camper

Das Frühjahr naht – Zeit für Kreativität

DIY – oder warum auch du die Polster im WoMo mal wieder erneuern solltest

 

Wenn du mich auf meinen Reisen begleiten möchtest:

Was ich vom Reisen für mich behalte

Was das Reisen vom Urlaub unterscheidet

Ich reise anders als wie du: oder deine Reise ist nicht meine Reise

Reisetipp: der Gardasee

 

Wenn du bessere Fotos auf Reisen schießen möchtest:

Drei gute Gründe, warum auch du auf Reisen unbedingt fotografieren solltest

So findest du deine Foto-Spots schon vor Reiseantritt

Mehr Guck für deine Bilder – die Drittel-Regel

Wie auch du deine Daten auf Reisen sichern kannst

 

Natürlich sind auch all die anderen Artikel mehr als lesenswert! Aber das soll als erste Übersicht zunächst genügen. Du weißt jetzt, worum es auf #VANweh geht. Schau einfach mal rein, lies dich ein – und tritt mit mir in Kontakt! Ich wünsche dir viel Spaß und schöne #VANlife-Momente! Dein Mario

4 Gedanken zu „Dein erster Besuch?

  • 12. Juni 2016 um 10:04
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    Hallo Mario,

    die Umstellung ist dir wirklich gelungen. Die Seite sieht super aus.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Immer wieder inspirierend! Weiterhin viel Erfolg und viel Spaß am Bloggen.

    Viele Grüße,
    Tanja

    Antwort
    • 12. Juni 2016 um 10:41
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      Hallo Tanja,
      das freut mich sehr zu hören, dass dir die neue Seite gefällt! Vielen Dank für das Feedback und auch dir weiterhin alles Gute! 🙂
      Viele Grüße,
      Mario

      Antwort
  • 27. Juni 2016 um 16:09
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    uff – mit Geduld und Spucke hab ich es doch hinbekommen und meine Linkliste umgestellt. Danke nochmal für den Hinweis – hast eine super Seite und ich freu mich immer von dir zu lesen!

    Antwort
    • 27. Juni 2016 um 16:59
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      Hallo Ralph,

      danke zunächst für die lieben Worte! Danke aber auch für deinen Support und Aktualisierung deiner Link-List! 🙂

      Viele Grüße!
      Mario

      Antwort

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