Welche Campingkarte sich für dich lohnt!

+++ Überarbeitete Fassung vom 31. Juli 2017 +++

Wenn du zu den Campern gehörst, solltest du auf jeden Fall weiter lesen. Egal, ob du zeltest, im Caravan, im Wohnmobil oder im Camper reist. Warst du bis jetzt noch nicht campingbegeistert solltest du das vielleicht noch mal überdenken! Ich zeige dir heute, welche Campingkarten es so gibt. Und welche DU brauchst!

 

Wofür braucht man überhaupt eine Campingkarte?

Nur Bares ist Wahres

Okay, zugegeben: der deutsche Camper, der seine Landen nicht verlässt, braucht vielleicht gar keine Campingkarte. Womöglich lässt er so aber einiges liegen – vor allem Bares! Denn die verschiedenen Campingkarten helfen dem Mobilreisenden vor allem bei einem: dem Sparen. Nicht selten gewährt man dir beim Vorzeigen einer Campingkarte recht üppige Rabatte. Doch nicht jede Karte bietet zum gleichen Zeitpunkt, auf dem gleichen Campingplatz, den gleichen Rabatt! Deswegen will ich dir die einzelnen Karten kurz vorstellen.

Zutritt nur mit gültigem Identitätsnachweis

Campingkarten haben aber sehr häufig auch noch eine ganz andere Funktion. Diese wird insbesondere dann nützlich, wenn du die Grenze passierst. Denn in verschiedenen Ländern, insbesondere im skandinavischen Raum, brauchst du einen personalisierten Nachweis / Ausweis, dass du es bist und dass dir das Fahrzeug gehört. Früher gab es hierfür die Camping Card Scandinavia. Diese wurde zwischenzeitlich jedoch ersetzt. Ohne einen solchen Nachweis kommst du also schlimmsten Falls erst gar nicht auf den Camping- oder Stellplatz. Was du tun musst? Zeige ich dir gleich!

In Ruhe den Urlaub genießen

Eine dritte Funktion ist eine ebenso nützliche: nämlich eine Haftpflichtversicherung. So werden durch verschiedene Campingkarten häufig diverse Haftpflicht Versicherungstatbestände abgedeckt. Meist dreht es sich hierbei um Unfälle, die während deines Urlaubes auf dem Camping- oder Stellplatz passieren könnten. An der Stelle sei jedoch jedem geraten sich vorher ggf. durch seine bereits bestehenden Haftpflichtversicherungen und deren Vertragstexte zu wühlen. Denn möglicher Weise hast du bereits eine Versicherung, die solche Dinge abdeckt. Es könnte also auch sein, dass du rein aus versicherungstechnischer Sicht gar keine Campingkarte bräuchtest. Das muss aber im Zweifelsfall jeder selbst herausfinden!

Hinweis: an dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass ich hier keinen Vergleich der Versicherungsleistungen vornehmen will und kann. Ich werde nur erwähnen, ob die jeweilige Karte einen speziellen Versicherungsschutz bietet oder nicht. Welche Leistungen die jeweilige Versicherung und Karte abdeckt, musst du leider also selbst herausfinden. Ich kann, will und darf hier keinerlei Beratung bieten!

Check-In, Check-Out ganz ohne Ausweis

Kommen wir zum letzten Vorteil einer Campingkarte: die Bequemlichkeit. Zwar trifft es nicht auf alle Karten zu, aber viele dienen auch als Identitätsnachweis. So wird der Check-In und Check-Out auf den Plätzen noch schneller und komfortabler. Denn du musst nicht auch noch den Personalausweis vorzeigen. Magnetstreifen auf den Karten erlösen dich so von handschriftlichen Formular-Ausfüll-Litaneien.

 

Das System der Campingkarten – bezahlen und sparen

Jetzt weißt du also, was so eine Karte in der Regel alles kann. Oder maximal kann. Dabei ist das System solcher Karten denkbar einfach. Denn in aller Regel kaufst du sie gegen Bezahlung von Preis X. Du erhältst unter Umständen diverse Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine spezielle Haftpflichtversicherung. Außerdem erhältst du auf teilnehmenden Camping- oder Stellplätzen verschiedenartige Vergünstigungen.

Das heißt, für dich als Verbraucher, muss das Ziel sein – wie bei allen Dienstleistungen – irgend einen Vorteil für dich rauszuhauen. Möglicherweise wäre so eine spezielle Haftpflichtversicherung für dich interessant. Wenn du noch nicht anderweitig in den Genuss entsprechender Versicherungsleistungen bei Eintritt eines Schadensfalles kommen könntest, dann kann sich vielleicht sogar der Preis für eine Campingkarte bereits so für dich lohnen. Hier musst du aber, und da wiederhole ich mich ausnahmsweise, im Zweifelsfall sehr genau die einzelnen und meist kleingedruckten Vertragsbestimmungen lesen! Und zwar bitte sehr genau und aufmerksam! Aber vielleicht lohnt es sich.

Andernfalls musst du, willst du als Gewinner aus einem solchen Kauf hervorgehen, auf den Campingplätzen mehr sparen, als du für die Karte bezahlst. Letzte Variante, der Anspruchslose, du kaufst die Karte weil du sie brauchst um in Skandinavien einen Platz zu ergattern.

 

Die verschiedenen Karten

Du weißt nun welche Vorteile du prinzipiell von so einer Karte zu erwarten hast und wie das ganze abläuft. Was du noch nicht weißt: welche Karten es am Markt gibt und was sie können. Und worin sie sich vielleicht sogar unterscheiden. Brauchst du alle? Oder nur einzelne? Oder reicht gar eine? Brauchst du überhaupt eine? Das wollen wir jetzt klären!

Die mein Platz Bonuskarte

So, getreu dem altbekannten Motto Ausnahmen bestätigen die Regel starten wir hinein in die Campingkarten Welt. Ich habe dir eben gesagt, dass solche Karten immer Geld kosten. Okay, das war ein Stück weit geflunkert. Denn hier ist direkt mal eine Karte, die nichts kostet. Rien. Nada.

Vielleicht kennst du mein Platz bereits? Beispielsweise in der Reisemobilzeitschrift pro mobil erscheint in jedem Heft eine Stellplatzempfehlung mit gleichnamiger Überschrift. Auf der Homepage von mein Platz findest du im Übrigen weitere Informationen. Es handelt sich insbesondere um eine Plattform für die Stellplatzsuche, Routenvorschläge, Veranstaltungen, Reisen und vielem Mehr.

In der Saison 2017 funktioniert die Bonuskarte wohl ein wenig anders als noch im letzten Jahr. So kann man in dieser Saison eine kostenlose Übernachtung auf einen mein Platz Stellplatz erhalten. Voraussetzung ist, man besucht zwischen dem 30.01. und 31.12.2017 zehn Mal für mehr als zwei Nächte einen mein Platz. Aber: es müssen zehn verschiedene Stellplätze sein! Bestätigt wird dies auf einer Stempelkarte. Diese schickt man dann ein und erhält den Bonus.

Nicht enthalten ist eine Haftpflichtversicherung o.ä. Die Bonuskarte gilt auch nicht als Identitätsnachweis. Das sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Eigentlich versteht sich das bei einer kostenfreien Karte von alleine!

 

Die Camping Card International (CCI)

Mit dieser Karte stelle ich dir nun die erste kostenpflichtige vor. Sie ist ab Ausstellung für die Dauer von einem Jahr gültig. Mit der Karte kommst du zusätzlich in den Genuss einer Haftpflichtversicherung. Denk dran hierbei selbst zu entscheiden, ob das für dich wichtig ist oder nicht.

Laut eigener Angaben gewähren europaweit mehr als 2.500 Plätze Ermäßigungen bei Vorlage der CCI. Dabei kann der Rabatt wohl bis zu 25 % betragen und grundsätzlich sowohl in der Neben- als auch der Hauptsaison gewährt werden. Leider finden sich keine näheren Details dazu, wie hoch die Rabatte tatsächlich, gerade auch in der Hauptsaison, ausfallen.

Weiterhin dient die CCI aber auch als Identitätsnachweis. Du kannst so bequem diese Karte an der Rezeption deines Domizils vorzeigen und brauchst keinen weiteren Ausweis. Aber Achtung: die CCI wird in den skandinavischen Ländern nicht als Identitätsnachweis bzw. als Ersatz für die ehemalige Camping Card Scandinavia anerkannt! Willst du dort hin reisen brauchst du also etwas anderes!

Wichtig: offenbar erhält man in Deutschland die CCI ausschließlich über den Deutscher Camping Club e.V. (nur Mitglieder!) oder im Automobilclub von Deutschland e.V. Beim AvD ist sie auch für Nicht-Mtiglieder zu erwerben. Sie kostet dort 8,- € zzgl. 4,95 € Versand. Bearbeitung und Postweg können dabei nach eigenen Angaben bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen.

 

Die Camping Key Europe (CKE)

Bei der dritten Karte, die ich dir nun vorstelle, handelt es sich gleichwohl um die vermutlich wichtigste: die Camping Key Europe. Sie ersetzt vollständig die Camping Card Scandinavia, sodass du mit ihr auch problemlos beispielsweise in Schweden oder Norwegen campen kannst. Übrigens sogar musst. Also wenn du planst dort zu campen, musst du allerspätestens vor Ort die CKE erwerben. Andernfalls kann dir der Betreiber keinen Stellplatz anbieten. Dies ist zumindest die offizielle Version. Viele Skandinavienreisende berichten häufig auch von Ausnahmen.

Die Karte kostet 12 €. Allerdings gilt dieser Preis nur für ADAC-Mitglieder, die die CKE exklusiv direkt über den ADAC beziehen können. Diese bekommen außerdem vom ADAC, quasi als Dankeschön, die Club-Zeitschrift Freizeit Mobil. Sie erscheint 2 Mal im Jahr, kann aber auch ohne die CKE kostenfrei bestellt werden. Als Mitglied versteht sich. Alle anderen Interessierten erhalten auf den Seiten des Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e. V. (BVCD e. V.) weitere Informationen zur CKE. Dort kann die Karte für derzeit 18 € inklusive Versand geordert werden.

Die CKE dient ebenfalls als Identitätsnachweis. Auch in Skandinavien. Neben einer Haftpflichtversicherung bietet sie zudem auch eine Unfallversicherung, welche zumindest während des Urlaubs auf dem Campingplatz gilt. Laut eigenen Angaben auf der internationalen Informationsseite gewähren derzeit mehr als 2.200 Campingplätze Rabatte. Sowohl während der Neben- als auch der Hauptsaison. Dabei kann der Rabatt in der Hauptsaison wohl bis zu 20 % betragen. Im Übrigen gibt es nicht nur Rabatt auf Campings: auch diverse Fährverbindungen können hier einem Preisnachlass unterliegen. Bei Vorzeigen der Karte, versteht sich.

Zu beachten ist, dass die Karte ab dem Ausstellungsmonat 12 Monate gilt. Aber Achtung: bei Beantragung der CKE wird das Gültigkeitsdatum deines Personalausweises oder Reisepasses abgefragt. Dieses Datum muss dabei einen Monat über den Ausstellungszeitraum der CKE hinaus gehen. Heißt: beantragst du die Karte heute, muss dein gewähltes Ausweisdokument noch 1 Jahr und 1 Monat Gültigkeit besitzen!

 

Die ADAC CampCard

Sicherlich kennst du die Serie der ADAC Campingführer. In der Regel erscheint jedes Jahr eine neue Auflage. Dabei gibt es verschiedene, je nach Urlaubsregion. Als Beilage zum Campingführer wird immer ein gelbes Kärtchen mitgeliefert: die ADAC CampCard. Hier werden Rabatte auf Stell- und Campingplätze und Mobilheime gewährt.

Meine Recherchen in 2016 ergaben, dass es sich auch bei dieser gelben ADAC CampCard wohl um eine Camping Key Europe handeln muss. Aber aufgepasst: diese Karte ist – entgegen der grünen, richtigen CKE – nicht aus Kunststoff gefertigt, verfügt über keinen Megnetstreifen und ist auch nicht personalisiert. Die ADAC CampCard bietet daher keinerlei gesonderten Versicherungsschutz und dient auch nicht als Identitätsnachweis. Auch bekommst du nur mit ihr keinen Stellplatz in Skandinavien!

Die ACSI Card

Darüber hinaus gibt es dann auch noch die ACSI Card. Hierbei handelt es sich um eine Rabattkarte, die ausschließlich während der Vor- und Nachsaison – also außerhalb der Hauptsaison – gilt. Laut eigenen Angaben wird sie derzeit von 3.319 Campingplätzen in 20 europäischen Ländern anerkannt. Und räumt dem Inhaber Rabatte von bis zu 50 % ein!

Gut gefällt mir, dass der Karte ein eigener, kostenfreier Campingführer beigelegt ist, der alle nachlassgewährenden Plätze aufführt. Mit dem jeweils geltenden Tarif. Die ACSI Card ist ein ganzes Kalenderjahr gültig.

Nichtmitglieder (des ACSI) zahlen für Karte und Campingführer 15,95 €. Wer zusätzlich auch noch die App für sein Smartphone dazu haben möchte zahlt für das Gesamtpaket dann 19,54 €. Mitglieder sparen jeweils noch mal einen Euro. Daneben gibts auch die Abo-Möglichkeit, wobei man dann mindestens 2 Jahre die Pakete abnehmen muss. Hierbei spart man aber auf zwei Jahre gesehen 4 € (Karte + Campingführer) bzw. 12,18 € (App).

Die ACSI Card ist eine reine Spar- oder Rabattkarte. Für die Nebensaison. Haftpflichtversicherung oder Identitätsnachweis werden hier nicht geboten. Und auch der Skandinavien-Nebensaison-Reisende braucht noch die CKE zum Nächtigen.

 

Jede Karte hat ihre Berechtigung – nur welche?

Ich habe dir nun fünf mögliche Campingkarten vorgestellt. Daneben möchte ich auch noch die Möglichkeit erwähnen, dass man gegen einen Jahresbeitrag auch beispielsweise Mitglied im Deutschen Camping Club e. V. werden könnte. Der Preis wäre dann zwar höher als für die vorgestellten Karten. Allerdings sind auch die Leistungen ganz andere. Hier gehts es dann um Versicherungsleistungen, inkludierte Zeitschriften sowie verschiedenste Rabatte rund um Camping und Stellplatz. Und vieles andere mehr! Wen es Interessiert, der sollte sich selbständig einlesen. Der Leistungsumfang ist zu groß und breit gefächert, als dass ich hier darauf eingehen könnte.

A propos Leistungsumfang: du hast gesehen, jede Karte bietet irgendwie andere Leistungen, andere Rabatte. Auch scheint nicht ganz klar, welcher Stellplatz nun welche Karte akzeptiert. Eines solltest du aber immer bedenken, egal ob du einen Platz reservierst oder spontan auf dem Camping vorfährst: sprich direkt das Kartenthema an und frage nach, ob deine akzeptiert wird. Häufig gibt es den Rabatt nämlich nur, wenn man das schon bei der Anmeldung angibt!

Für wen nun welche Karte die richtige ist? Ja, gute Frage. Ob man die kostenfreie mein Platz Bonus Kundenkarte braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer nach Skandinavien möchte braucht zwingend die CKE – entweder direkt vor Abfahrt, spätestens aber bei der ersten Übernachtung vor Ort. Sie kann notfalls auch dann noch ausgestellt und gekauft werden. Nicht selten soll sie dann jedoch teurer sein. Wen wundert’s! Die CKE könnte aber auch alleine schon versicherungstechnisch interessant sein.

Wer die CKE hat, braucht die ADAC CampCard nicht. Denn diese ist quasi die Light-Version der CKE. Wer nicht nach Skandinavien will, aber auch Rabatte in der Hauptsaison wahrnehmen möchte, für den könnte die CCI interessant sein. Hier sollte man einfach mal checken, welche Karten denn die Campingplätze der Begierde so akzeptieren. Und je nachdem zur CKE oder zur CCI greifen. Wer dagegen eher in der Nebensaison reist, für den könnte auch die ACSI die geeignete Variante sein.

 

Fazit – welche Campingkarte ich mir holen werde und welche du brauchst!

Von den kostenpflichtigen Karten werde ich wohl zur CKE greifen. Weil sie auf meine Interessen gut passt. Schließlich wollen wir gerne auch den skandinavischen Raum bereisen. Du musst selbst entscheiden, was dir wichtig ist. Wenn du aber nicht nach Nordeuropa reisen möchtest und beim Einchecken ein wenig Zeit mitbringst, dann brauchst du vielleicht auch gar keine Campingkarte!

Denn wenn ein Unternehmen, egal welcher Branche, 25 % – 50 % Rabatt gewähren kann, deutet das darauf hin, dass möglicherweise der Grundpreis zu hoch kalkuliert sein könnte (!). Du kannst also auch darauf spekulieren, dass du vor Ort am Reiseziel angekommen auch andere Campingplätze findest, die ohne Rabatt genauso günstig oder günstiger sind, als diejenigen, die solche Karten akzeptieren.

Du solltest dir aber bewusst sein, dass solche Plätze, die Karten akzeptieren, meistens regelmäßigen Kontrollen und Prüfungen der Mitgliedsverbände unterzogen werden. Letztlich spricht hier der Preis auch für eine gewisse Qualität. Aber du ganz allein musst für dich abwägen, was dir auf Reisen wichtig ist, wohin es geht und ob du eine Campingkarte brauchst!

 

Welche Karte nutzt du? Welche Erfahrungen hast du mit dieser gemacht? Wurde sie denn bisher überall dort akzeptiert, wo vorher zu lesen stand, dass sie akzeptiert sei? Hast du vielleicht sogar schon mal Versicherungsleistungen so einer Karte in Anspruch nehmen müssen? Wie waren hier deine Erfahrungen? Ich bin gespannt darauf mehr von dir zu erfahren!

 

+++ Überarbeitete Fassung vom 31. Juli 2017 +++

Mario

Mario lebt den klassischen und oft verachteten '9 to 5 job'. Davon überzeugt, dass das Leben aber viel mehr Freiräume bieten kann, als in der Kantine zwischen Gulasch und Rouladen zu wählen, hat er sich 2015 einen Camper zugelegt. Allzeit abfahrbereit wartet dieser nur darauf nach stressigen Wochen neue Abenteuer zu erleben.

20 Gedanken zu „Welche Campingkarte sich für dich lohnt!

  • 21. Februar 2016 um 15:10
    Permalink

    Ich benutze die ACSI Karte und bin damit sehr zufrieden. Damit bekamen wir sogar in Cornwall und Schottland im August ! Rabatt.
    Bei ACSI gibt es zusätzlich die Clubkarte für 4,95 Euro. Diese gilt auch als Identitätsausweis und beinhaltet eine Haftpflichtversicherung.
    Wir sind sehr zufrieden damit und sie wurde überall akzeptiert, wo das Zeichen angebracht war.

    Antwort
    • 21. Februar 2016 um 15:59
      Permalink

      Aha, die Clubkarte ist ein guter Hinweis an dieser Stelle! Das war mir bei meinen Recherchen wohl durch die Lappen gegangen. Vielen Dank also für die Vervollständigung! 🙂
      Beste Grüße,
      Mario

      Antwort
  • 22. Februar 2016 um 22:16
    Permalink

    Sehr informativer Beitrag! Sind bis jetzt immer ohne Karte gefahren, werde mir die aber auf jeden Fall mal näher anschauen. Top! 🙂

    Antwort
  • Pingback: Monatsrückblick 02/2016 – vanweh

  • 6. März 2016 um 8:12
    Permalink

    Danke Mario
    Dank deines Beitrages hab ich mich überhaupt erst mit den Camping Karten beschäftigt. Meine Tochter hatte sich letztes Jahr eine CKE für Dänemark gekauft, da hab ich das Erste mal von so einer Karte gehört. Und nicht gewußt wie wichtig sie sein kann. Auf der Messe in Essen hab ich mir dann eine CKE am ADAC Stand gekauft, danke für deinen Tipp . Da wir sehr spontan Urlaub machen kann mir die Karte sehr hilfreich sein, unglaublich ich fahre schon 10 Jahre WoMo und wußte nix davon. Da sieht man wieder das wir hauptsächlich in Deutschland unterwegs waren, vielleicht noch Österreich und Schweiz. Mit unserem jetzigen WoMo wollen wir auf jeden Fall durch ganz Europa, also nochmals danke für den Tipp Gruß QMJ

    Antwort
    • 6. März 2016 um 8:39
      Permalink

      Hallo ihr beiden, freut mich, dass ihr nun auf den Geschmack einer solchen Karte gekommen seid! Viel Spaß mit eurem neuen Mobil und immer gute Fahrt,
      Mario

      Antwort
  • 8. März 2016 um 17:44
    Permalink

    Ich dachte immer ihr jungen Leute mit den Bussen steht immer frei. Aber danke für den sehr gut recherchierten und ausführlichen Beitrag.
    Doreen von ➡️SheIsOnTheRoadAgain.com⬅️

    Antwort
    • 8. März 2016 um 18:33
      Permalink

      Och Doreen, das kann man so nicht sagen. Ich bin da eher der Freund des „Legalen und Behüteten“. 😛
      Vielen Dank für dein Lob und viele Grüße,
      Mario

      Antwort
  • 13. März 2016 um 10:07
    Permalink

    Hi.

    Wir haben die ADAC Card dadurch bekommen, da wir uns alle zwei Jahre die ADAC Stellplatzführer APP für iOS beschaffen. 5,-€ inkl. Der Rabattkarte ist ein ganz netter Zusatznutzen.

    Dann haben wir noch on Top den Stellplatzführer „Landvergnügen“ ein Buch – das hoffentlich noch stark anwählst – das einem kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten auf Bauernhöfen anbietet. Ist ein Jahr gültig und wir haben damit bisher viermal sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Klar kostete das auch Geld, aber in Fronkraisch – wohl dem Ursprungsland solcher Bücher – sind die auch nicht kostenlos. Und schon gar nicht umsonst. Ne kurze Flucht zum Wochenende und immer „mitten in die Natur“…..

    Antwort
    • 13. März 2016 um 10:11
      Permalink

      Ja, von Landvergnügen habe ich auch schon gelesen! Das scheint aber ein reiner Stellplatzführer (also keine Campingplätze) zu sein. Und vorwiegend auf dem Land, also angeschlossen an Bauernhöfe, Weingüter und so. Daher haben wir uns den (noch?) nicht zugelegt.
      Viele Grüße!
      Mario

      Antwort
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  • 1. Juni 2017 um 18:25
    Permalink

    Hallo, ganz ordentliche Tips, die adac camping key karte hab ich selbstverständlich. ACSI ist auch nicht schlecht, aber in den Monaten Juli und August gibt es keine Rabatte, Vergessen habt Ihr Camping Cheque. Die haben zwar die meißten Teilnehmenden Plätze in Frankreich, doch gibt es Plätze in ganz Europa. Die Akzeptanzzeiten sind größer als bei ACSI und die Handhabung ist simpel.Ich hab sie schon mehrmals in Südtirol und Frankreich benutzt und bin sehr zufrieden.

    Gruß Herbert

    Antwort
    • 1. Juni 2017 um 20:46
      Permalink

      Hallo Herbert,
      vielen Dank für den Hinweis! Den Camping Cheque werde ich in der nächsten Betrachtung mal mit berücksichtigen!

      Beste Grüße
      Mario

      Antwort
  • 30. Juli 2017 um 23:04
    Permalink

    Hallo Mario,

    gerade sitze ich auf einem Campingplatz in Schweden, der zweite in diesem Urlaub. Davor haben wir in Dänemark Station gemacht. Eine Campingcard habe ich noch nie besessen, da wir aufgrund schulpflichtiger Kinder immer in der Hauptsaison fahren. Es wurde zwar jeweils bei der Anmeldung danach gefragt, aber nachdem ich sagte, dass ich keine habe, tat es auch, ohne Murren, der deutsche Personalausweis. Vor unserer Skandinavienreise hatte ich auch davon gelesen, dass man ohne eine bestimmte Campingkarte gar keinen Platz bekäme.

    Nun frage ich mich: Ist diese Information vielleicht überholt, oder gilt das nur auf bestimmten Plätzen?

    Gruß,

    Manfred

    Antwort
    • 31. Juli 2017 um 16:07
      Permalink

      Hallo Manfred,

      das ist eine gute Anmerkung von dir! Tatsächlich wird dies häufig so berichtet. Doch egal, wo ich auch nachsehe: auf dem Papier bräuchte man angeblich die Karte als Identitätsnachweis. Zumindest dann, wenn man einen Campingplatz in Schweden besuchen möchte, der Mitglied im SCR Svensk Camping ist. Ob du möglicherweise just auf solchen Plätzen warst, die der Organisation nicht angehören? Kaum vorstellbar. Vielleicht scheut man auch schlichtweg die Mühe, dir die Karte beim Check-In ausstellen zu wollen.

      Abschließend lässt sich das so aus der Ferne gerade nicht beurteilen. Es scheint aber ganz so, als dass man sich nicht konsequent und strikt an diese Regel hält und lieber Ausnahmen bemüht. Zumal du nicht der erste bist, der das so berichtet.

      Ich werde das mal weiter beobachten. Hoffentlich ergibt sich in Zukunft auch für uns mal die Gelegenheit in den hohen Norden zu fahren. Vielleicht kann ich anschließend mehr und persönlicher berichten!

      Viele Grüße!
      Mario

      Antwort

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